Die Deichwacht

Über die Deichwacht Hamburg
Die Deichwacht ist eine Helfervereinigung im Rahmen des Hamburgischen Katastrophenschutzes.
Sie wurde am 16.02.1963 - 1 Jahr nach der schweren Sturmflut vom 17.02.1962 - vom damaligen Hamburger Innensenator Helmut Schmidt ins Leben gerufen.

Der Bezirksverband Hamburg-Mitte
Die Deichwacht Hamburg-Mitte ist im Sturmflutfall für einen neun Kilometer langen Abschnitt der Deichverteidigungslinie vom Fischmarkt bis zum Sperrwerk Billwerder Bucht sowie für einen vier Kilometer langen Abschnitt auf der Veddel zuständig.
Bei Wasserstandsstufe 1 mit Prognose auf Wasserstandsstufe 2 wird die Deichwacht in Rufbereitschaft versetzt. Bei Wasserstandsstufe 2 tritt sie in ihrer Unterkunft zusammen und wartet auf Einsätze am Deich.
Im Sturmflutfall bekommt die Deichwacht ihre Einsatzbefehle vom regionalen Katastrophendienststab des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Sie muss dann verschiedene Sturmflutsicherungsmaßnahmen durchführen, wie z.B. Dammbalken einsetzen und Flutschutztore schließen oder Dämme und Quellkaden mit Sandsäcken aufbauen. Diese Maßnahmen werden mehrmals im Jahr direkt an der Deichverteidigungslinie praktisch geübt.
Zudem gibt es einmal im Monat sonntags einen Übungstag, bei dem der Ausbildungsstand erfasst, vertieft und erweitert wird.
Einmal im Jahr findet eine große, praktische Übung statt, bei der das Zusammenspiel mit anderen Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk, der Freiwilligen Feuerwehr oder der Bundeswehr geübt wird.
Neben dem "Hauptgeschäft" Katastrophenschutz engagiert sich die Deichwacht Hamburg-Mitte auch bei den großen Hamburger Sport-Events wie dem Marathon, Triathlon oder den Cyclassics.